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Samstag, 15. August 2009

"Auch Grenzsoldaten können Opfer sein"? - Zum Mauergedenktag 2009

Zum Interview eines T. Denkler in der SZ am 13.08.09
Zum Interview

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihr Kollege Denkler stellt in diesem Interview Suggestivfragen.

Außerdem steht es doch außer Frage, dass Grenzsoldaten, also die Täter, nicht gleichzeitig Opfer des SED-Blockparteienregimes sind. Mit Fragen wie die von einem gewissen Denkler, wird die Mitschuld der Grenzer am verbrecherischen System und gegenüber deren Opfer doch nur verwässert und relativiert. Das trägt sicher nicht zur notwendigen schonungslosen Aufarbeitung unserer deutschen Geschichte bei.

Das sage ich Ihnen als Ehemaliger Politischer Häftling dieses so elenden wie verkorksten Regimes. Es gibt so viele unaufgeräumte Scheiße in diesem unserem Land aus der Zeit dieses unseligen, beschämenden Regimes, da muss man sich nicht noch hinstellen und - mit Verlaub - so dämliche Fragen aufwerfen. Eine klare, journalistische Fehlleistung, wie ich meine.

Im Übrigen sollte Herr Denkler wissen, dass die wehrpflichtigen Grenzer vor ihrem Einsatz als solche gefragt worden sind, ob sie bereit seien, auch von der Waffe gebrauch zu machen und auf Menschen zu schießen. Haben sie das verneint, wurden sie nicht an die Grenze gestellt. Daneben waren viele der Grenzer Berufssoldaten. Hier erübrigt sich jeder Kommentar.

Die Süddeutsche Zeitung sollte zu diesem Thema noch eine Richtigstellung veröffentlichen! Schon deshalb, damit keine weiteren Zweifel über Schuld und Sühne in der Bevölkerung genährt werden. Das liegt auch in Ihrer journalistischen Verantwortung. Tun Sie doch einfach mal was Ordentliches, etwas, was zur kritischen, kompromisslosen Aufarbeitung der Verbrechen und Ungereimtheiten dieses in sich kläglich zusammengefallenen SED-Blockparteien-Molochs wirklich etwas beiträgt.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus R.

Lebensbilanz: So dacht' der Mensch in seinen alten Tagen:
Hab ich doch in meinem Leben, genug Lebenszeit auch der andern totgeschlagen.
(klaus)

Dienstag, 30. Juni 2009

Kritische Ansichten über ...

den tatsächlichen Wert und den Charakter der "Friedlichen Revolution" 1989 in der "DDR".

Das Bedenkliche bei der Bewertung, der Wertschätzung und Würdigung der "Friedlichen Revolution" durch die Politiker, die Medien, in der Öffentlichkeit ist, dass die Verhaltensweise der "Friedlichen Revolutionäre", der revolutionären Bevölkerung, der "Helden" bis ins Jahr 1989 beflissentlich ausgeblendet wird.

So kann Geschichte, kann Zeitgeschehen verfälscht und deformiert, heute aber keinesfalls ehrlich aufgearbeitet und damit präventiv genutzt werden. Denn die wirkliche Ursache für die Entstehung von Diktaturen bleibt dadurch weiterhin unbeachtet und der Nährboden hierfür erhalten.

Die Frage muss erörtert werden: Warum haben die Menschen in der "DDR" bis 1989 sich doch unbestreitbar feige, willfährig bis gleichgültig verhalten? Niemand ist vom Regime dazu wirklich gezwungen worden!

Zum Aufbau eines Heldenmythos

(Helden der Friedlichen Revolution 1989)

Sind die Hunderttausende Flüchtlinge über die ungarische Grenze nach Österreich und die Ausreisewilligen in den Botschaften der Tschechei jemals als Helden durch die Medien oder Politiker bezeichnet worden?
Fakt aber ist, dass gerade diese Menschenmassen erheblichen Anteil an der Beschleunigung des rasanten Verfalls der "DDR" hatten, mehr als alle Demos, die in den größeren Städten (Kultstätten) stattfanden. Nur will niemand das wahrhaben, der nicht zu den Flüchtlingen zählt. Und gerade die haben tatsächlich Kopf und Kragen riskiert, ihr Leben aufs Spiel gesetzt.

Diese meist jungen Menschen haben dem Menschen fressenden kranken Moloch den Todesstoß versetzt. So denke ich.

Die in den Medien gefeierten Helden aber saßen zu dieser Zeit bei Kerzenschein in den Kirchen oder bildeten Menschenketten, verbunden mit im Hauch der Angst flackernden Kerzen in Händen. Und bei den später folgenden Massenaufmärschen - die davor erfolgte Massenausreise der Flüchtlinge und Botschaftsbesetzer durch das Territorium der "DDR" machte Mut - fanden sich Transparente wie "Wir wollen keine Gewalt (tut uns nichts, denn wir sind friedlich ...)" oder "Wir bleiben hier! (wir stehen zur DDR)". Eine eher peinliche, verschrobene "ehrenwerte" Gesellschaft, die letztendlich und unbestreitbar von den Menschen mitgestaltet und erst so mit Leben erfüllt worden war. Nur will heute niemand mehr mit den kompromittierenden Schattenseiten dieses Konstrukts konfrontiert werden.

Klaus R.

Dienstag, 16. Juni 2009

Der Tierschutz

- Spiegel unseres menschlichen moralischen Entwicklungsstandes


Statement zum Birni Blog über die "Tierschutzpartei", >> zum Birni Blog
Zitat: "... Umstellung der gesamten Bevölkerung auf vegetarische Ernährung ... gravierende Einschnitte in das persönliche Leben jedes Einzelnen von uns fordert."?

Schlimm genug, wenn wir Menschen jede notwendige Entwicklung nach vorn als gravierende Einschnitte ins persönliche Leben empfinden. So werden wir uns als Menschen bestenfalls im gemächlichen, sehr gemächlichen Tempo der Evolution „entwickeln“. Aber das ist dann ein verdammt langer und beschämend langwieriger Prozess.
Um diese Entwicklung nach vorn zu beschleunigen, hat uns die Natur immerhin die von uns so hochgelobten Grauen Zellen verpasst, mit denen wir uns gerne vom Tier unterscheiden. Leider können die meisten von uns allerdings nichts oder nur wenig mit diesen „berüchtigten“ Zellen etwas Vernünftiges anfangen.

Der Verfasser der von mir kommentierten Schrift hier gehört offensichtlich auch zu denen, die sich damit entwicklungsbedingt schwer tun, mit z. B. vegetarischer Ernährung etwas anderes zu verbinden als eben nur die Vorteile für die eigene Gesundheit. Und er erkennt dazu nur einen wirtschaftlichen, aber keinen zutiefst moralischen Aspekt. - Nämlich, dass die Achtung des Lebensrechts und die Respektierung der Würde unserer tierischen Mitgeschöpfe auf dieser Erde ein wesentlicher Bestandteil unserer Auffassung von Moral sein sollte und sein muss. Nur mit unserer hochgelobten Moral unterscheiden wir uns vom Tier. Sie macht uns unabhängig vom noch herrschenden Naturgesetz Töten, um zu überleben, fressen oder gefressen werden.

Mit der vom Autor erwähnten „… Entscheidungen … im persönlichen Ermessen …“ ist das so eine Sache. In wieweit jemand unsere Umwelt verschmutzt und somit jeden von uns dadurch schädigt, liegt demnach auch im persönlichen Ermessen jedes einzelnen. Also immer schön langsam mit der vorwitzigen Forderung nach Freiheit des persönlichen Ermessens! Dazu sind wir menschlich noch lange nicht reif genug, und die Qualität unserer Moral lässt das auch nicht zu.

Als nicht organisierter, in all seinen Entscheidungen freier, an keinen Verein oder jedwede Organisation gebundener Tierschützer stehe ich jedoch auf dem Standpunkt, dass jeder, der sich als Tierschützer, als Tierfreund sieht, den Schritt in eine vegetarische Ernährung wagen sollte. Das ist eine logische Konsequenz. Alles andere ist Schizophrenie.

Die Sicherstellung der Ernährung von Menschen ist dank unserer kognitiven Fähigkeiten und die daraus entstandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den dadurch zur Verfügung stehenden Alternativen nicht wirklich auf das Abschlachten der Tiere angewiesen.

Die Nutzung der sich hieraus ergebenen Ressourcen würde uns Menschen tatsächlich in unserer Entwicklung zum Menschsein voranbringen. Denn, was uns Menschen ausmacht, ist die Moral. (klaus)

Und zur ewigen Streitfrage bezüglich Mensch als Fleischfresser Hin oder Her:

Wenn eine vegetarische Ernährung den Menschen weder krank macht noch seine Lebenserwartung herabsetzt, ist diese Frage damit doch geklärt! Was hindert uns also daran, uns für diese vernünftige Ernährungsform zu entscheiden? – Ich sage es Ihnen: Gewohnheit, Engstirnigkeit, schwache Intelligenz.

Wir leben nur einmal. Nutze diese Chance, durch dich selbst die Menschheit verbessern zu helfen!

(klaus)

Klaus R.


Veteran
Veteran Counter ab 16.06.09

Der Kropf ... eine Sonntagsgeschichte

Zum Artikel "Immer feste drauf" >>> Hier lesen, Sonntag, den 14.06.09

Deutschlandpremiere für Ultimate Fighting. 12.000 offenbar gehirnamputierte Damen und Herren ausgerechnet in Köln wollen Blut sehen. Mit Kölner Humor und Gemütlichkeit hat das ja wohl eher nichts zu tun. Kein Wunder, wenn unsere Gesellschaft immer weiter verroht und ihre Menschen zunehmend unsolidarisch werden. Wenn schon Frauen diesen schwachsinnigen Kick brauchen um Glücksgefühle zu haben, sind wir doch schon sehr weit heruntergekommen.

Hier sollte die Gesellschaft, der sie vertretende Staat, eingreifen! Unbedingt; und zwar mit einem glasklaren Verbot dieser Perversion. Kein normal gestrickter Mensch in Deutschland braucht diese Form der Unterhaltung. Jeder, der sich als Mensch auch nur ein stückweit in Richtung Menschlichkeit entwickelt hat, wird diesen USA-Import grundsätzlich und mit aller Entschiedenheit ablehnen. Solche Veranstaltungen sind ein absolutes Armutszeugnis für den Zustand unserer Gesellschaft, wenn nicht sofort und entschieden etwas dagegen unternommen wird.

Ein sofortiges Verbot muss diesem entwürdigenden Spektakel ein schnelles Ende bereiten! Solche menschenunwürdige Unterhaltung gehört auf den Müll unserer evolutionären Entwicklung geschmissen. Darum: Staat! Befreie uns von diesem elenden Dreck wie dieses Ultimate Fighting, ein für alle Mal!

Sollen die Amerikaner doch anderswo dieses blutige Geld „verdienen“, aber nicht bei uns, nicht in Deutschland.

Und es bleibt dabei: Diesen Unterhaltungsdreck brauchen wir in Deutschland nicht!

Frau Wieseler vom WDR, nutzen Sie Ihre Chance, mit Hilfe der Öffentlich Rechtlichen Fernsehanstalten gegen diese, sich gegen uns alle richtende Verwahrlosung und diese unannehmbare Deformierung von Moral und Freiheit vorzugehen. Hierbei reut mich kein einziger, an die GEZ gezahlter Euro!

Und wer das Bedürfnis hat, in diesem Forum nach der Wahrung seiner persönlichen Freiheit zu rufen, dem sei gesagt: Du, Mensch, hingst selbst der sehr langsam fortschreitenden Evolution in Richtung Menschsein hinterher. Vermutlich hoffnungslos, denn wie alt willst du denn werden, um auch nur den Hauch einer Entwicklungsphase zu erleben?
Um hier Mal mit einem grundsätzlichen Irrtum aufzuräumen:
Nichts ist mit „… ist doch jedem seine eigene Sache.“ – Nicht, solange ich jetzt, gleich oder später damit konfrontiert werde.

Klaus

Sonntag, 14. Juni 2009

Unsere deutsche Aufarbeitungskultur ...

Gravierende Fehler beim Aufräumen mit unserer "DDR" -Vergangenheit

Davon rede ich seit der Wende 1989. Die 2,3 Millionen SED-Mitglieder und deren Helfer in den damaligen Blockflötenparteien hätten niemals wieder im Staatsdienst beschäftigt werden und ebenso wenig Mitglied irgendeiner Organisation sein dürfen; und das auf Lebenszeit!

Die Mittäterschaft und dieses unselige, unehrenhafte Mitläufertum in menschenfeindlichen Parteien und volksverdummenden Massenorganisationen müssen endlich geächtet werden, und zwar konsequent.

Das war seit Hitlerdeutschland längst überfällig. Doch das wurde nach dem Zusammenbruch der Nazidiktatur schon sträflichst versäumt und nach dem Zusammenbruch der SED-Blockparteien-Diktatur in der "DDR" leider genau wieder so gehandhabt.

Das zeigt mit aller erschreckenden Deutlichkeit:

Wir Deutsche sind schlichtweg lernunfähig, Moral und Anstand und Geschichte betreffend, und daher noch immer kreuzgefährlich für andere!

Klaus




Schlimm genug, wenn wir Menschen jede notwendige Entwicklung nach vorn als gravierende Einschnitte ins persönliche Leben empfinden. So werden wir uns als Menschen bestenfalls im gemächlichen, sehr gemächlichen Tempo der Evolution „entwickeln“. Aber das ist dann ein verdammt langer und beschämend langwieriger Prozess.
Um diese Entwicklung nach vorn zu beschleunigen, hat uns die Natur immerhin die von uns so hochgelobten Grauen Zellen verpasst, mit denen wir uns gerne vom Tier unterscheiden. Leider können die meisten von uns allerdings nichts oder nur wenig mit diesen „berüchtigten“ Zellen etwas Vernünftiges anfangen.

Der Verfasser der von mir kommentierten Schrift hier gehört offensichtlich auch zu denen, die sich damit entwicklungsbedingt schwer tun, mit z. B. vegetarischer Ernährung etwas anderes zu verbinden als eben nur die Vorteile für die eigene Gesundheit. Und er erkennt dazu nur einen wirtschaftlichen, aber keinen zutiefst moralischen Aspekt. - Nämlich, dass die Achtung des Lebensrechts und die Respektierung der Würde unserer tierischen Mitgeschöpfe auf dieser Erde ein wesentlicher Bestandteil unserer Auffassung von Moral sein sollte und sein muss. Nur mit unserer hochgelobten Moral unterscheiden wir uns vom Tier. Sie macht uns unabhängig vom noch herrschenden Naturgesetz Töten, um zu überleben, fressen oder gefressen werden.

Mit der vom Autor erwähnten „… Entscheidungen … im persönlichen Ermessen …“ ist das so eine Sache. In wieweit jemand unsere Umwelt verschmutzt und somit jeden von uns dadurch schädigt, liegt demnach auch im persönlichen Ermessen jedes einzelnen. Also immer schön langsam mit der vorwitzigen Forderung nach Freiheit des persönlichen Ermessens! Dazu sind wir menschlich noch lange nicht reif genug, und die Qualität unserer Moral lässt das auch nicht zu.

Als nicht organisierter, in all seinen Entscheidungen freier, an keinen Verein oder jedwede Organisation gebundener Tierschützer stehe ich jedoch auf dem Standpunkt, dass jeder, der sich als Tierschützer, als Tierfreund sieht, den Schritt in eine vegetarische Ernährung wagen sollte. Das ist eine logische Konsequenz. Alles andere ist Schizophrenie.

Die Sicherstellung der Ernährung von Menschen ist dank unserer kognitiven Fähigkeiten und die daraus entstandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und den dadurch zur Verfügung stehenden Alternativen nicht wirklich auf das Abschlachten der Tiere angewiesen.

Die Nutzung der sich hieraus ergebenen Ressourcen würde uns Menschen tatsächlich in unserer Entwicklung zum Menschsein voranbringen. Denn, was uns Menschen ausmacht, ist die Moral. (klaus)

Und zur ewigen Streitfrage bezüglich Mensch als Fleischfresser Hin oder Her:

Wenn eine vegetarische Ernährung den Menschen weder krank macht noch seine Lebenserwartung herabsetzt, ist diese Frage damit doch geklärt! Was hindert uns also daran, uns für diese vernünftige Ernährungsform zu entscheiden? – Ich sage es Ihnen: Gewohnheit, Engstirnigkeit, schwache Intelligenz.

Wir leben nur einmal. Nutze diese Chance, durch dich selbst die Menschheit verbessern zu helfen!

(klaus)

Klaus R.


Veteran
Veteran Counter ab 16.06.09